Arbeitsgruppe 2 – Kommunikation

Aktuelle Ergebnisse

04.04.2014

Die AG 2 hat Richtlinien für die Kommunikationsmittel und -kanäle erstellt. Diese findet ihr in übersichlicher Form unter folgenden Links:

Kommunikationsmittel Kommunikationskanäle

Bisher angemeldete Teilnehmer

  • Arne Wulf (vielleicht)
  • Michael Mette (vielleicht)
  • Christoph Nagel (unbedingt)
  • Oliver Grube (vielleicht)
  • Thomas Wilken (vielleicht)
  • Michael Kröger (vielleicht)
  • Sven Stückelschweiger (gerne)
  • Udo Radloff (gerne)
  • Susanne Richter-Hansen (unbedingt)
  • Sven Krumbeck (vielleicht)
  • Torge Schmidt (gerne)
  • Sven Seele (vielleicht)
  • Timo Kahnert (vielleicht)
  • Cord Böge (unbedingt)
  • Nadine Lindenberg (unbedingt)
  • Michael Voigt (gerne)
  • Phillip Treichel (unbedingt)
  • Lemmy (vielleicht)
  • Anne Burmeister (gerne)
  • Alexander Levin (unbedingt)
  • Du?

Stand: 26.04.2014 – Das Anmeldeformular findest Du auf der Seite „How-To-Arbeitsgruppe“ ganz unten.


Arbeitsgruppe 2 – Kommunikation

Die Piratenpartei hat sich die Grundsätze der Basisbeteiligung auf die Fahne geschrieben. Das bedeutet, dass jeder zu jedem Thema mitreden und mitbestimmen können soll. Dies ist ein ehrenwertes Ziel, jedoch oftmals nicht leicht umzusetzen, und in der Praxis sind dieser Beteiligung aufgrund von terminlichen und organisatorischen Grundsätzen oft Grenzen gesetzt. In der Realität verwechseln viele Piraten den Begriff Basisbeteiligung mit dem Irrglauben, sie müssten so lange und so intensiv weiterdiskutieren, bis sie alle von ihrer Meinung überzeugt haben. Dass dies unweigerlich zu Konfrontationen, Streitigkeiten bis hin zu Beleidigungen führt, ist nicht verwunderlich. Diese Selbstbeschäftigung innerhalb der Partei hat uns in der Öffentlichkeitswirkung sehr geschadet und uns im Wahlkampf zahlreiche Stimmen gekostet.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Kommunikation innerhalb der Partei im Allgemeinen eher unstrukturiert über zu viele Kanäle geführt wird, sodass es beinahe unmöglich wird, im unüberschaubaren Wirrwarr aus Mailinglisten, Wiki-Seiten, Twitter-Meldungen und Mumble-Treffen den Überblick zu behalten. Dies hat uns die Organisation im Wahlkampf massiv erschwert.

Daher ist es Aufgabe dieser Arbeitsgruppe, verbindliche Kommunikationskanäle sowie -richtlinien zu schaffen, die uns in Zukunft eine zielgerichtete und ergebnisorientierte Kommunikation innerhalb der Partei ermöglichen sollen. Dies gilt insbesondere für Positions- und Mandatsträger, die in besonderer Weise auf eine effektive Kommunikation angewiesen sind.

Im ersten Schritt muss hierbei festgelegt werden, welche Kommunikationsmittel wofür genutzt werden sollen. Pflicht-Mailinglisten für Aktive, Positions- und Mandatsträger müssen definiert werden, ebenso wie Mailinglisten, die alle Mitglieder standardmäßig erhalten. Alternative Kommunikationsformen müssen auf ihre Nützlichkeit hin überprüft werden. Ein zentrales, leicht auffindbares Register aller Mailinglisten, Mumble-Termine, etc. und eine Telefonliste für Verantwortliche müssen geschaffen werden. Insbesondere das Kommunikationsdreieck Vorstand – Basis – Mandatsträger muss auf seine Funktionsfähigkeit hin überprüft und gegebenenfalls nachgebessert werden. Ziel ist eine geordnete, strukturierte Kommunikation über wenige Kanäle, mit der sich die Piraten in kurzer Zeit vernetzen und unkompliziert informieren können.

Im zweiten Schritt müssen Richtlinien für die Kommunikation geschaffen werden. Dazu gehören zum einen Respekt, Wertschätzung und ein angemessener Ton gegenüber den anderen Teilnehmern. In diesem Hinblick sollen auch die Mailinglistenregeln und die Moderation der Mailinglisten besprochen werden. Dies ist mit dem Vorstand abzustimmen, der zurzeit an einem Moderatorenteam für die Mailinglisten arbeitet. Zum anderen gehört dazu eine feste Verbindlichkeit. Wer eine Funktion im Landesverband, und sei sie noch so klein, ausfüllt, muss die ihn betreffenden Informationen auch erhalten, lesen und ggf. beantworten. Derjenige Pirat, der zu einem Anliegen angesprochen wird, hat Verantwortung zu tragen, dass der Fragesteller eine Antwort erhält. Gegebenenfalls muss er zwischen dem Fragesteller und dem Zuständigen vermitteln. Es muss klar sein, dass Ehrenamt und Freiwilligkeit zwei unterschiedliche Dinge sind. Nur weil ich kein Geld für meine Funktion innerhalb der Partei bekomme, bedeutet das nicht, dass ich auf Mails antworten kann, wann ich will. Nicht zuletzt gehört dazu auch eine verbindliche Form der Inhalte. Die berühmten W-Fragen „Wer, was, wann, wo, warum und wie?“ müssen in einer Nachricht beantwortet werden. Ein kommentarloser Link in einer E-Mail ist beispielsweise keine sinnvolle Nachricht. Ebenso sind Richtlinien für das sinnvolle Verwenden von Zitaten und anderen zusätzlichen Inhalten anzugeben und einzuhalten, damit Antworten übersichtlich und lesbar bleiben.

Im letzen Schritt muss aus der Vorarbeit innerhalb dieser Arbeitsgruppe so etwas wie ein verbindlicher Kommunikationsvertrag zwischen allen Piraten werden, dem sich jeder, der an der aktiven Parteiarbeit teilnimmt, zu verpflichten und an den sich jeder zu halten hat. Es muss ausgeschlossen werden, dass wir uns durch endlose Diskussionen über abertausende Kanäle selbst das Handwerk legen.