Untertrave: Wer nicht hören will muss fühlen!

Bürger ernst nehmen!

Zu dem von der Bürgerschaft beschlossenen Bürgerentscheid am 18. Dezember erklärt Are Wulf, Sprecher der PIRATEN Lübeck:

Wahlkreis 33 Lübeck-Süd: Arne Wulf

Wahlkreis 33 Lübeck-Süd: Arne Wulf

„Lange wurde das Bündnis für Lübecks Linden von der Mehrheit der Fraktionen und Bürgermeister Saxe, wie viele Initiativen engagierter Bürger zuvor, belächelt. Statt Bürgerbeteiligung ernsthaft zu betreiben wird sie abgetan und jegliches Engagement behindert. Viele Politiker sind scheinbar blind für das, was in der Stadt los ist, oder es interessiert sie einfach nicht. Dadurch werden Konflikte wie im Fall der Linden und deren Eskalation mit allen Folgen in Kauf genommen. Aber wer nicht hören will muss fühlen, denn nun wird es ernst.

Das Begehren ist schon lange mehr als nur die Frage „Linden erhalten oder nicht?“. Für viele ist dies eine Entscheidung über die gesamte Umgestaltung der Untertrave und eine Chance mit der Lübecker Politik abzurechnen. Das hilft der Sachfrage nicht, ist von der Stadt und den Fraktionen aber wohl so gewollt.

Wir sind der Auffassung, dass eine Umgestaltung der Untertrave mit Erhalt der Linden nur sinnvoll ist, wenn trotzdem ein behindertengerechter Ausbau möglich ist und der Stadt keine nennenswerten Zusatzkosten entstehen. Ist eines davon nicht der Fall, müssen die Linden weichen. Angesichts von Lübecks Haushaltslage kann man sich dann noch weitere Fragen stellen. Ist der Umbau in dieser Form bei dem wackligen Förderungskonstrukt notwendig? Wie wird sich diese weitere Baustelle mit der Einschränkung von Anwohnerparkplätzen auf die bereits jetzt schwierige Verkehrssituation auswirken? Und wurden die Anwohner, die sich finanziell beteiligen müssen, überhaupt befragt?


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