Kreistag Segeberg live – Ein Fazit

Als leichte Bild- und Tonstörung könnte man das von dem Kreispräsidenten Winfried Zylka verkündete Ergebnis der Umfrage über die beantragte Live-Übertragung aus dem Segeberger Kreistag betiteln. 20 von 56 befragten Abgeordneten hatten sich gegen den Antrag der Piratenfraktion zum Streaming von Sitzungen ins Internet ausgesprochen. Die Verwaltung hatte die Realisierung geprüft und im August ein mögliches Konzept vorgestellt.

„Offensichtlich verweigern sich einige Abgeordnete gegen eine Politik 2.0, die der Politikverdrossenheit entgegenwirken könnte.“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Piraten Toni Köppen.

Die Piratenfraktion hat gegenwärtig ihren Antrag zurückgestellt und wartet die zukünftige Änderung der Kreis- und Gemeindeordnung durch den Landtag ab, die eine Übertragung via Livestreaming vereinfachen soll. „Sollte sich der Landtag entschließen, diesen Schritt für mehr Transparenz und Partizipation zu wagen,“, so Toni Köppen weiter, „wird die Piratenfraktion erneut den Antrag einbringen und die Wahlversprechen für mehr Bürgerbeteiligung einfordern. Es ist nicht Aufgabe der Bürger zur Politik zu kommen, vielmehr sollte die Politik sich den Bürgern öffnen.“

 


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