Kulinarische Erziehung brauchen die Menschen genau so wenig wie „Bekenntnismahlzeiten“

Die Forderung der CDU, zu gewährleisten, dass Schweinefleisch als Bekenntnis zur christlich-abendländischen Kultur anzubieten sei, ist genauso unmöglich wie der Vorschlag der Grünen einen Veggie-Day einzurichten. Solche Vorgaben sind wenig hilfreich und entmündigen die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes.

Wolfgang Dudda, Landesvorsitzender der Piratenpartei Schleswig-Holstein, erklärt dazu: „Die Menschen  entscheiden selbst, was sie zu Munde führen wollen und brauchen dafür keinerlei politische Diätassistenz.“

Vorschriften für Kantinen, Kitas und ähnliche Einrichtungen beschneiden die unternehmerische Freiheit der jeweiligen Pächter. Auch vor diesem Hintergrund ist jedwede Einmischung in die Speisepläne abzulehnen.

Wir PIRATEN verlegen den Schwerpunkt unserer kulinarischen Beobachtungen lieber nach Glückstadt. Dort werden die untergebrachten Flüchtlinge mit Fertiggerichten per LKW aus München versorgt. Dies soll oft nicht tagesaktuell geschehen. Die Qualität des Essens weist demzufolge erhebliche Mängel auf. Dann ist es auch einerlei, ob Schwein, Lamm oder Rind serviert wird.