Gemeinsames Fastenbrechen – gelebte kulturelle Vielfalt

Anlässlich der Beendigung des Ramadan und den damit einhergehenden Einladungen zum gemeinsamen Fastenbrechen erneuert die Piratenpartei Schleswig-Holstein ihre Forderung zu Freiheit und Vielfalt kultureller, religiöser und weltanschaulicher Einstellungen.

„Wir wollen, dass sich alle Menschen unvoreingenommen und uneingeschränkt über die Religionen informieren können und schaffen Freiräume für ihre Entfaltung. Die Einladung zum gemeinsamen Fastenbrechen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu respektvollem und vor allem gleichberechtigten Miteinander der Kulturen und Religionen. Freie Religionsausübung ist ein zentrales Grundrecht, aber dazu gehört auch die Freiheit von religiöser Bevormundung“, sagt Heiko Schulze, Bundestagskandidat der Piraten aus Schleswig-Holstein.

Dieses Jahr fielen die Wochen des Fastenmonats Ramadan in die heißeste Jahreszeit, was den Verzicht auf Essen und Trinken zwischen Sonnenaufgang und -untergang besonders schwer machte. Nach Sonnenuntergang findet das traditionelle Fastenbrechen, ein festliches Abendessen, statt. In vielen Städten hatten muslemische Gemeinden, christliche-islamischen Arbeitskreise oder andere Veranstalter zum öffentlichen Fastenbrechen zum Ende des Ramadan am 7. August eingeladen, so auch in Kiel.

„Ich habe großen Respekt davor, wie muslemische Gläubige trotz dieser erschwerten Bedingungen ihre religiösen Gebote befolgten. Und es war beeindruckend, an einem dieser öffentlich veranstalteten Fastenbrechen in Kiel-Gaarden zusammen mit Freunden, Familien und Anwohnern teilnehmen zu können und ein Stück gelebte Integration zu erfahren“, fügt Heiko Schulze hinzu.


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