Weltfriedenstag 2026: Frieden verteidigen – global, digital und rechtsstaatlich

Veröffentlicht am in Gesellschaft, Wahlen, Wahlprogramm
Taube die aus der offenen Hand in eine Morgenröte fliegt
Quelle: Pixabay

Am 1. September begehen wir den Weltfriedenstag [1]. Für die Piratenpartei Schleswig-Holstein ist dieser Tag nicht nur ein Symbol, es ist ein konkreter politischer Arbeitsauftrag: Unser piratiges Ziel ist der Weltfrieden [2]. Doch Frieden im 21. Jahrhundert bedeutet weit mehr als die bloße Abwesenheit von Panzern und Gewehren. Er muss analog wie digital verteidigt, sozial untermauert und global gedacht werden. Als internationale Bewegung, die in über 60 Häfen weltweit verankert ist, sind wir Kosmopoliten [3]. Das heißt für uns ist klar: Nationale Alleingänge lösen keine globalen Probleme, denn Grenzen sind letztlich nur Linien auf dem Papier. Das zeigt sich besonders bei den drängendsten Bedrohungen unserer Zeit. Der Klimawandel und die zunehmende Wasserknappheit sind die Brandbeschleuniger für die Kriege von morgen [4]. Wenn Lebensräume schwinden, eskaliert der Kampf um Ressourcen. Echter Frieden erfordert daher eine mutige, globale Klimapolitik und einen solidarischen Umgang mit unserem Planeten [5]. Dazu gehört auch das Brechen von Wissensmonopolen und die Beendigung neokolonialer Strukturen [6]. Nach dem Prinzip „Public Money, Public Science“ muss Forschungswissen der Allgemeinheit dienen, um globale Ungleichheiten abzubauen.

Um Konflikte gewaltfrei zu lösen, müssen wir die internationale Rechtsstaatlichkeit und globale Gerichte massiv stärken. Es darf nicht sein, dass im UN-Sicherheitsrat blockiert wird, weil beteiligte Streitparteien schlicht ein Veto einlegen [7], nicht erst vor Gericht auftauchen [8] und gar Richter bedrohen [9]. Gleichzeitig verfallen wir keiner naiven Rhetorik, die Täter zu Opfern macht: Sich für den Frieden einzusetzen bedeutet nicht, Aggressoren zu verteidigen oder Diktatoren gewähren zu lassen, sondern den Menschen vor Ort eine Zusammenarbeit anzubieten [10]. Grade drum ist militärische Gewalt für uns stets das absolut letzte Mittel [11]. Natürlich erkennen wir an, dass Abschreckung und eine moderne, klug ausgestaltete Verteidigungsfähigkeit notwendig sein können, um unsere Freiheit zu sichern. Einen blinden Rüstungswahn und den damit verbunden Nuklearausbau lehnen wir jedoch strikt ab [12]. Ebenso wie die Wehrpflicht, da eine Rückkehr zum Zwangsdienst an der Waffe wird es mit uns Piraten SH nicht geben [13].
Zudem dürfen wir nicht übersehen, dass der Frieden längst im digitalen Raum und an den Finanzmärkten bedroht wird. Cyberangriffe und digitale Sabotage destabilisieren Gesellschaften, lange bevor der erste Schuss fällt. Dies ist uns auch schon seit über 10 Jahren bekannt [14]. Wenn undurchsichtige Algorithmen einzelner Konzerne gezielt Regionen spalten und Desinformationskampagnen rein zum Machterhalt gefahren werden, gerät unsere Demokratie ins Wanken [15]. Es geht im globalen Machtspiel schlicht zu weit, wenn einzelne Menschen heute reicher und mächtiger sind als ganze Staaten [16]. Diese unkontrollierte Machtkonzentration zeigt sich brutal in der realen Welt: Wenn skrupellos Wetten auf Lebensmittel abgeschlossen werden, treibt das die Preise künstlich in die Höhe [17]. Die bittere Konsequenz sind weltweiter Hunger, drastische Ressourcenknappheit und neue, blutige Verteilungskriege. Wer mit Nahrung spekuliert, zündet die nächste Krise an.
Wir Piraten SH fordern daher den massiven Ausbau der digitalen Resilienz weltweit und ein konsequentes Verbot von Finanzspekulationen auf unsere Lebensgrundlagen. Letztlich wurzelt Frieden im gesellschaftlichen Zusammenhalt. Freiheit, Würde und Teilhabe sind das Fundament unseres sozialen Friedens. Die Gewährung von Zuflucht vor Krieg und politischer Verfolgung bleibt eine unantastbare Verpflichtung des Völkerrechts. Menschen, die bei uns Schutz suchen, haben ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben, auf Bewegungsfreiheit und echte Teilhabe. 

Quellen:

[1] https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/339462/1-september-weltfriedenstag-und-antikriegstag/

[2] https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Recht_auf_sichere_Existenz_und_gesellschaftliche_Teilhabe

[3] https://pp-international.net/about-ppi/

[4] https://www.bmz.de/de/themen/klimawandel-und-entwicklung/klimarisikoversicherungen

[5] https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Lebenswerte_Umwelt_.28Lebensgrundlagen_sichern.29

[6] https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Wissenschaft_und_Forschung

[7] https://dgvn.de/meldung/debatte-das-vetorecht-im-un-sicherheitsrat-muss-reformiert-werden

[8] https://verfassungsblog.de/rechtsbruch-netanjahu-merz-festnahme-haftbefehl-rechtswidrig/

[9] https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-sanktionen-internationaler-strafgerichtshof-100.html

[10] https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Digitale_Gesellschaft_weltweit

[11] https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Konfliktl.C3.B6sung_und_Abschreckung

[12] https://www.icanw.de/

[13] https://landesportal.piratenpartei-sh.de/wahlen/wahlprogramm/

[14] https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/232966/cyberspace-als-kriegsschauplatz/

[15] https://www.boell.de/de/strategien-gegen-desinformationen-und-digitale-propaganda

[16] https://www.oxfam.de/publikationen/bericht-soziale-ungleichheit-2026

[17] https://taz.de/G20-Gipfel-in-Suedafrika/!6126413/

[Dieser Text ist KI und menschlich lektoriert]

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