Zum Weltfrauentag [1] am 8. März erinnern wir PIRATEN Schleswig-Holstein daran, dass Gleichberechtigung noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Besonders Femizide – also die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts – bleiben ein massives gesellschaftliches Problem, das in Deutschland und weltweit noch viel zu wenig als solches benannt und bekämpft wird. Laut dem Bundeskriminalamt wurden allein 2024 über 132 Frauen durch ihre (Ex-)Partner getötet [2], weitere rund 187.128 Frauen als Opfer häuslicher Gewalt registriert [3]. Weltweit zählt die UN Women jedes Jahr mehr als 50.000 Femizide, die meisten davon im häuslichen Umfeld [4].
„Der intersektionale Feminismus zeigt, dass Diskriminierungen nie isoliert wirken: Merkmale wie Herkunft, Hautfarbe, Behinderung, sexuelle Orientierung oder sozialer Status können zu erhöhten Benachteiligungen führen. Besonders Frauen, die mehrfach marginalisiert sind, sind stärker gefährdet, Gewalt zu erfahren oder von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen zu werden. Wir PIRATEN SH warnen vor autoritären und gewaltlegitimierenden Männlichkeitsbildern, die patriarchal und ausgrenzend sind und damit Demokratie und Vielfalt bedrohen. Rechtspopulistische Kräfte nutzen Ängste und Identitätskrisen aus, um antifeministische Feindbilder zu schüren und Gewalt zu verharmlosen“
, erklärt Lilia Kayra Kuyumcu, Vorsitzende der Piratenpartei Deutschlands und Schatzmeisterin der Piratenpartei Schleswig-Holstein
Unsere Forderungen zum Weltfrauentag
- Femizide klar benennen und erfassen: Beziehungstaten und sogenannte „Ehrenmorde“ müssen als Femizide anerkannt und gesondert in der Kriminalstatistik erfasst werden.
- Präventiven Schutz ausbauen: Frauenhäuser und Schutzwohnungen müssen niedrigschwellig, mehrsprachig und barrierefrei zugänglich sein – unabhängig von Aufenthaltsstatus, Behinderung oder sexueller Orientierung. Diese Schutzräume dürfen keine Orte polizeilicher oder ausländerrechtlicher Eingriffe sein.
- Gesundheit und psychosoziale Unterstützung sichern: Kostenlose Therapie- und Beratungsangebote für Betroffene und Kinder müssen bundesweit ausgebaut und langfristig gesichert werden. Auch Themen wie Periodenschmerzen, reproduktive Selbstbestimmung und frei gewählte Sterilisation gehören selbstverständlich zu einer feministischen Gesundheitsversorgung.
- Partizipation und Gleichberechtigung stärken: Frauen müssen gleiche Chancen in Bildung, Beruf und Politik erhalten. Strukturelle Barrieren, vom Gender Pay Gap (in Deutschland aktuell 16 % [5]) bis hin zur geringeren Rentenabsicherung, sind konsequent abzubauen.
- Antifeminismus und patriarchale Gewalt bekämpfen: Aufklärung, Forschung und Strafverfolgung müssen verstärkt werden. Antifeminismus ist eine Gefahr für die Demokratie und muss als solche klar benannt werden.
- Bekämpfung digitaler Gewalt wie Cyberstalking, Doxxing, Deepfake-Pornografie und ähnliche Formen. Plattformverantwortung und besserer Opferschutz im Netz sind unabdingbar für Gleichberechtigung.
- Intersektionalen Feminismus fördern: Vielfalt ist die Grundlage einer lebendigen Demokratie. Wir PIRATEN SH setzen uns für eine inklusive Gesellschaft ein, in der alle Menschen frei, sicher und selbstbestimmt leben können – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung.
Gleichberechtigung ist kein symbolisches Ziel für einen Tag im Jahr, sondern ein demokratischer Auftrag – jeden Tag.
Quellen:
[1] https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/222465/weltfrauentag/
[2] https://www.bpb.de/themen/gender-diversitaet/femizide-und-gewalt-gegen-frauen/
[3] https://www.bka.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Kurzmeldungen/251121_BLB_Straftaten_gegen_Frauen2024.html
[4] https://www.unwomen.org/en/digital-library/publications/2025/11/femicides-in-2024-global-estimates-of-intimate-partner-family-member-femicides
[5] https://www.wsi.de/de/einkommen-14619-gender-pay-gap-14932.htm#:~:text=Frauen%20werden%20im%20Jahr%202025,16%20Prozent%20(Grafik%201).
[dieser Artikel ist KI und menschlich lektoriert]
Zum Weltfrauentag [1] am 8. März erinnern wir PIRATEN Schleswig-Holstein daran, dass Gleichberechtigung noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Besonders Femizide – also die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts – bleiben ein massives gesellschaftliches Problem, das in Deutschland und weltweit noch viel zu wenig als solches benannt und bekämpft wird. Laut dem Bundeskriminalamt wurden allein 2024 über 132 Frauen durch ihre (Ex-)Partner getötet [2], weitere rund 187.128 Frauen als Opfer häuslicher Gewalt registriert [3]. Weltweit zählt die UN Women jedes Jahr mehr als 50.000 Femizide, die meisten davon im häuslichen Umfeld [4].
Unsere Forderungen zum Weltfrauentag
Gleichberechtigung ist kein symbolisches Ziel für einen Tag im Jahr, sondern ein demokratischer Auftrag – jeden Tag.
Quellen:
[1] https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/222465/weltfrauentag/
[2] https://www.bpb.de/themen/gender-diversitaet/femizide-und-gewalt-gegen-frauen/
[3] https://www.bka.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Kurzmeldungen/251121_BLB_Straftaten_gegen_Frauen2024.html
[4] https://www.unwomen.org/en/digital-library/publications/2025/11/femicides-in-2024-global-estimates-of-intimate-partner-family-member-femicides
[5] https://www.wsi.de/de/einkommen-14619-gender-pay-gap-14932.htm#:~:text=Frauen%20werden%20im%20Jahr%202025,16%20Prozent%20(Grafik%201).
[dieser Artikel ist KI und menschlich lektoriert]