Gabriele Pauli: Gesundheitskonzern Asklepius brüskiert Sylter

Foto: Heinz-Günther Scheffer

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Bürgermeisterkandidatin Gabriele Pauli kritisiert den Klinik-Milliardär Bernhard Große Broermann, Besitzer der Asklepios-Kette mit 106 Krankenhäusern, darunter auch die Nordseeklinik auf Sylt: „Es ist eine seltsame Nachricht für die Sylter, dass Asklepios die Geburtstation auf Sylt aus finanziellen Gründen aufgibt, aber der Unternehmer Broermann andererseits genug Geld hat, um das Hamburger Luxushotel Atlantic zu kaufen. Für die Kaufsumme – es soll ein zweistelliger Millionenbetrag sein – hätte man die Sylter Geburtststation weit über zehn Jahre weiterbetreiben können. Es ist bedauerlich, dass ein Gesundheitskonzern lieber in Luxushotels investiert als in die Grundversorgung der Sylter Bevölkerung, zu der nicht zuletzt auch Geburten gehören. Wo bleibt da das soziale Gewissen?

Andere deutsche Unternehmer wie Dirk Rossmann oder Götz Werner (DM) haben da viel mehr Fingerspitzengefühl bewiesen und übernehmen auch gesellschaftliche Verantwortung. Reichtum verpflichtet. Falls ich zur Bürgermeisterin gewählt werden, werde ich versuchen, mit Asklepios-Chef Bernhard Broermann noch einmal über dieses hochemotionale Thema, das den Syltern auf den Nägeln brennt, zu sprechen. Was Föhr kann, nämlich den eigenen Einwohnern das Gebären auf der Insel zu ermöglichen, muss auch auf Sylt möglich sein. Dafür werde ich kämpfen. Wir brauchen mehr Kinder auf Sylt – das ist neben der Wohnungsfrage das wichtigste Thema der nächsten Jahre.“


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