Piraten erwarten vor der Wahl erste Konzepte zum Kreisjugendamt

Vor dem Hintergrund der laufenden Berichterstattung zu den nichtöffentlichen Beratungen des Jugendhilfeausschuss erwartet die Piratenpartei deutlich vor der nächsten Kreistagswahl einschneidende Veränderungen im Kreisjugendamt, die einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden müssen.

Toni Köppen - Kreistagskandidat der Piratenpartei„Bislang“, so Toni Köppen (Seedorf) Kreistagskandidat der Piratenpartei, „besteht die Sorge, dass die meisten Abgeordneten zur Tagesordnung übergehen wollen. Es kann sich der Eindruck verfestigen, dass bei uns im Kreis eigene Interessen vorgezogen werden, statt das Kindeswohl vorrangig zu vertreten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir gemeinsam diesem Eindruck nachhaltig entgegen treten.”

Als einen ersten richtigen Schritt zur Veränderung begrüßt Hr. Köppen, wenn Hr. Kaldewey (Grüne) einen geänderten Bezahlungsmodus gegenüber den freien Trägern ins Gespräch bringt. „Es ist jedoch auch zwingend notwendig, dass es eine konsequente Qualitätssicherung und Evaluation von Hilfsmaßnahmen gibt, die vom Jugendamt gegebenenfalls durch eine Fachaufsicht überwacht werden müssen. Lediglich den Namen einer Behörde zu ändern, erachten die Piraten dagegen nicht als zielführend.”. Insgesamt erwarten die Piraten, dass die Behörde zukünftig das Kindeswohl vor das der Eltern stellt, damit sich ein zweiter Fall „Bussardweg“ nie wiederholen möge.  

weitere Infos auch unter: Lübecker Nachrichten vom 22.01.2013