Maklercourtage richtig verrechnen!

Die Piratenpartei im Kreis Segeberg unterstützt die im Rahmen der Jahresauftaktklausur der SPD bekannt gewordene Forderung [1] aus einem Strategiepapier nach einer Neuregelung der Maklercourtage.

 „Künftig muss bei der Inanspruchnahme von Maklern der Grundsatz gelten, der sonst überall in der Marktwirtschaft gilt: Wer bestellt, der bezahlt“, heißt es in dem Papier. „Es kann nicht sein, dass Wohnungseigentümer und Makler ein Geschäft zu Lasten Dritter, nämlich der wohnungssuchenden Mieter, machen.“

 „Wir sind erfreut über den in diesem Fall erkennbaren gesunden Menschenverstand“, so Oliver Grube von den Piraten in Henstedt-Ulzburg. „Auch ich bin mehrmals umgezogen und habe nie verstanden, warum ich einen Makler bezahlen sollte, den ich nicht beauftragt hatte. Diese Art der Berechnung erschwert beispielsweise vielen jungen Menschen den Auszug aus dem Elternhaus. Es ist einfach nicht logisch. „

 Mit der Unterstützung dieser SPD Forderung unterstreichen die Piraten am eigenen Beispiel erneut die Notwendigkeit von einer parteiorientierten zu einer themenorientierten Politik zu wechseln. Die Piraten  unterstützen zum Beispiel in Henstedt-Ulzburg die FDP bei dem Bemühen um eine „grüne Welle“ und die lokale Wählergemeinschaft (WHU) bei unserer Forderung nach mehr Transparenz. „Wir möchten uns immer inhaltlich ausrichten und dabei parteipolitische Spielchen wenn möglich den Spielern überlassen.“, ergänzt Frank Kowalski, Pirat aus Norderstedt. „Auf gute Ideen haben wir Piraten kein Abonnement. Wir haben das verstanden.“

 

 [1]: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/steinbrueck-vorstoss-spd-plant-drastische-mietpreisbremse-a-876443.html