Wohnungsbau: Kieler Politik muss handeln

Die Kieler PIRATEN setzen sich für die Gründung einer Wohnungsbaugenossenschaft unter der Beteiligung von Kieler Bürgerinnen und Bürgern ein. Die Landeshauptstadt muss mehr Einfluss auf den Wohnungsmarkt in Kiel nehmen können. Im Rahmen der Gründung ist zu prüfen, ob die Landeshauptstadt Kiel ihren Wohnungsbestand als Sacheinlage in die Genossenschaft einbringen kann. Eine Wohnungsbaugenossenschaft bringt gegenüber einer Wohnungsbaugesellschaft deutliche Transparenzvorteile und Teilhabe für den Bürger mit.

Der Verkauf der kommunalen Kieler Wohnungsbaugesellschaft (KWG) im Jahr 1999 war ein großer Fehler. Die Landeshauptstadt hat sich damit einer ihrer wichtigsten Einflussmöglichkeiten auf dem Kieler Wohnungsmarkt selbst beraubt. Der erzielte Kaufpreis von 250 Mio. DM hat nur kurzfristig die Haushaltslage der Landeshauptstadt entspannt. Die Gründung einer neuen Wohnungsbaugesellschaft ist aus Sicht der PIRATEN in Anbetracht der finanziellen Situation der Landeshauptstadt ausgeschlossen.

Dazu Sven Seele, Spitzenkandidat der Kieler PIRATEN: „Der Verkauf der KWG durch die SPD und CDU war ein schwerwiegender Fehler. Nun ist die Politik gefordert, Wege zu finden, wie wir für Schüler, Studenten, Familien und Senioren bezahlbaren und schönen Wohnraum in der Landeshauptstadt schaffen können. Die Neugründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft scheitert an der defizitären Haushaltslage. Deshalb muss die Politik die Gründung einer Wohnungsbaugenossenschaft auf den Weg bringen.“