Leben am Wasser – Die Zukunft des MFG 5-Areals in Holtenau

Die PIRATEN Kiel befürworten für das ehemalige Gelände des MFG 5 das Nutzungskonzept der „vernetzten Stadtteile an der Förde“, das auf eine Mischung verschiedener Nutzungen im neuen Quartier abzielt. Unter den vernetzten Stadtteilen sind gemischte, belebte Stadtteile zu verstehen, bestehend aus öffentlich eingebundenen maritimen Gewerbebereichen mit Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung. Dazu gehören Bereiche aus der Freizeit- und Gesundheitswirtschaft, ergänzt durch attraktive und sozialverträglich finanzierbare Wohnungen.
Die PIRATEN lehnen eine Nutzung mit ausschließlicher Ausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen ab. Nach Meinung von Sven Seele, Spitzenkandidat der PIRATEN, sollte die Landeshauptstadt bei der Entwicklung des Areals mutig sein: „Wir brauchen in Kiel dringend bezahlbaren Wohnraum für Familien, Studenten und Senioren. Gerade das Areal in Holtenau ist prädestiniert für genossenschaftliches Wohnen.“
Wir machen uns stark für Gespräche mit dem jetzigen Eigentümer des Geländes, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, mit dem Ziel, dass die auf dem Areal vorhandenen Sporthallen wieder durch Kieler Sportvereine genutzt werden können. Im Rahmen der Erschließung ist zu prüfen, wie das Areal bestmöglich an die Stadtteile Friedrichsort und Holtenau verkehrlich angebunden werden kann. Die PIRATEN fordern eine umfassende Bürgerbeteiligung in allen Planungsphasen.
Die PIRATEN Kiel lehnen den Weiterbetrieb des unrentablen und unökologischen Flughafen Kiel-Holtenau ab. Der Flughafen soll zeitnah geschlossen und rückgebaut werden. Die weitere Verwendung des Flughafengeländes soll an die Planungen zur Umgestaltung des ehemaligen MFG 5-Geländes mit einbezogen werden.