Treffen mit Petra Reiber

Pressemitteilung der Piratenpartei in Glückstadt

Mehr Bürgerbeteiligung in der kommunalen Politik

In Neumünster trafen sich die ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Sylt, Petra Reiber und der Kandidat für das Bürgermeisteramt in Glückstadt, Dr. Siegfried Hansen zu einem Meinungsaustausch zum Thema „Wie kann die Bürgerbeteiligung an der Politik gestärkt werden?“.

Dazu Petra Reiber: „Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich mutige Politiker, die mutige Beschlüsse fassen und zeitnah umsetzen. Die immer „kleinen“ Schritte nerven die Menschen. Wir sollten daher alle Möglichkeiten ausnutzen, um unsere Bürgerinnen und Bürger wieder mehr in kommunale Arbeit einzubinden und zu beteiligen. Ein erster Schritt wäre, wieder deutlich mehr Einwohnerversammlungen stattfinden zu lassen. Dort könnten die Politiker und Verwaltung ihre Schritte transparent erklären und so Missverständnissen und Kommunikationsproblemen vorbeugen. Die Einwohnerinnen und Einwohner könnten dort nach Meinungsbildern gefragt werden und so zumindest Politik und Verwaltung einen Zielauftrag mit auf den Weg geben.“

Dr. Siegfried Hansen ergänzt: „Wichtig wäre auch ein interaktiver Internetauftritt, so dass die Akteure direkt miteinander kommunizieren können. Dabei sollten sich die Nutzer bei der Stadt im Portal registrieren, um Missbrauch vorzubeugen. Im Gegenzug hat die Stadt für den notwendigen Datenschutz zu sorgen. Damit würde man Bürgerinnen und Bürger auf der einen und Politik und Verwaltung auf der anderen Seite wieder näher zueinander bringen. Die Menschen würden sich ernst genommen fühlen und die Politik bzw. Verwaltung könnte konkrete Fragen beantworten und Maßnahmen ergreifen. Sozusagen eine Win-Win Situation.“

Abschließend Petra Reiber: „Auf Dauer werden wir an den genannten Maßnahmen nicht vorbei kommen. Ich wünsche Dr. Hansen aber natürlich auch allen anderen Kandidaten in Glückstadt viel Glück und Erfolg bei der anstehenden Bürgermeisterwahl. Vielleicht setzt dann der neue Bürgermeister in Glückstadt die berechtigten Forderungen nach mehr Bürgerbeteiligung auch direkt zeitnah um.“