Keine Windkraftanlagen bei Steinbeis

Windkraftanlagen

Nach dem Besuch der Piratenpartei in Glückstadt am 01.02.2013 bei der Firma Steinbeis Papier GmbH – siehe auch den Artikel in der Norddeutschen Rundschau vom 15.02.2013: „Piraten bei Steinbeis – Windkraft ein Thema“ wähnten wir die Nutzung der Windkraft für die Firma Steinbeis Papier GmbH auf einem guten Weg. Am 16.02.2013 erhielten wir dann auf postalischem Weg von der Firma Steinbeis Papier GmbH folgende Mitteilung:

„Wie Sie wissen beabsichtigen wir, an unserem Produktionsstandort Glückstadt zwei Windkraftanlagen zu erreichten.

Nachdem wir uns seit drei Jahren intensiv mit der Möglichkeit der Realisierung – einschließlich der Erstellung der notwendigen Fachgutachten – beschäftigt und im Dezember den lange erwarteten Zielabweichungsbescheid erhalten haben, müssen wir nach neuer Erlasslage die weiteren Planungen einstellen.

Im Oktober 2012 wurden mit dem Erlass „Anwendung der TA Lärm bei der Genehmigung von Windkraftanlagen (WKA) in Schleswig-Holstein“ die Rahmenbedingungen für die Aufstellung von Windkraftanlagen weiter verschärft. Die Einhaltung dieser neuen Erfordernisse lässt bei dem aktuellen Stand der Technik einen Betrieb der Windkraftanlagen in der Nacht nicht mehr zu. Damit ist ein wirtschaftlicher Betrieb, der für uns aufgrund der Verwendung des Stroms am Standort ein wichtiges Planungsziel war, nicht mehr realisierbar. Wir bedauern diese Entscheidung zutiefst, da der Bau der Anlagen wesentlich zu einer weiteren Stärkung des Standorts und des ökologischen Profils der Firma beigetragen hätte.“

Die Piratenpartei in Glückstadt würdigt ausdrücklich das Vorgehen der Firma Steinbeis Papier GmbH. Zu jedem Zeitpunkt wurde die Öffentlichkeit informiert und „mitgenommen“. Es gab keine „Hinterzimmer Politik“ und die Firma Steinbeis Papier GmbH hat in vorbildlicher Weise die notwendigen Schritte in die Wege geleitet. Die Piratenpartei in Glückstadt möchte die Firma Steinbeis Papier GmbH ermutigen, auch in Zukunft den wirtschaftlichen Einsatz der Windenergie für Ihr Unternehmen zu prüfen. Der Ansatz zur nachhaltigen Stromerzeugung für das Unternehmen ist richtig. Leider gibt der jetzige Stand der Technik den rechtskonformen Einsatz noch nicht her. Aber die Technik verändert sich und wird besser.