Halt der NOB in Glückstadt muss bleiben!

Treffender als in dem Video: „Lasst den König nicht im Regen stehen!“ kann man die Situation in Glückstadt in Bezug auf die zukünftige Bahnanbindung ab Dezember 2014 nicht beschreiben. Der gleichlautende Protest aller Glückstädter Parteien sowie deren Bürgerinnen und Bürger zeigt das übergeordnete Interesse im Sinne der Stadt Glückstadt, den Halt der Marschbahn in Glückstadt verbindlich festzuschreiben. Die jetzigen Pläne der Landesregierung und der LVS legen die Axt an eine der wichtigsten Lebensadern der Stadt Glückstadt und sind kontraproduktiv nicht nur für Pendler, Schüler und Touristen sondern auch für die gesamte Stadtentwicklung. Staatssekretär Dr. Nägele(SPD) hat bei seinem letzten Besuch in Glückstadt sich als „ehrlicher Makler“ für Glückstadt angeboten. Er sei neu in Schleswig-Holstein und wolle die Eindrücke sammeln und zuhören. Wir Glückstädter haben Ihm geglaubt, geglaubt dass er den Glückstädtern zuhört. Leider kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er bisher lediglich der LVS in Person von Bernhard Wewers zugehört hat. Und was vom Wahrheitsgehalt der Äußerungen eines Bernhard Wewers zu halten ist, weiß man spätestens seit dem aufgezeichneten Gespräch mit den Piratenabgeordneten Dr. Patrick Breyer und Torge Schmidt in Kiel zu diesem Thema. Der Geschäftsführer der LVS hat in Glückstadt jegliches Vertrauen verspielt – siehe dazu auch den Artikel in der Norddeutschen Rundschau vom 02.02.2013: „Bahn: Pendler-Schelte für LVS-Chef„. Die Piratenpartei in Glückstadt und in Kiel wird nicht aufhören, für die berechtigten Interessen der Glückstädter Bürgerinnen und Bürger zu kämpfen. Wir fordern die Landesregierung auf, endlich Vernunft walten zu lassen und zum Wohle Glückstadts ihre jetzigen Pläne ad acta zu legen.