Kreistag gibt grünes Licht für Mitfahrzentrale

Mitfahrzentrale

Mehrere Internetportale und Handy-Apps helfen bei der Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten. Doch deren Angebot erstreckt sich meist nur auf Langstreckenfahrten zwischen Großstädten.

In einem dreijährigen Pilotprojekt [1] wird der Kreis eine Mitfahrzentrale [2] fördern und bewerben, bei der private Autofahrer ihre (Kurzstrecken-)Fahrten anbieten können.

In seiner Kreistagsrede stellt der Fraktionsvorsitzende der Piratenfraktion Toni Köppen fest:

„In einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt, erscheint es nur logisch, auch die private Mobilität zu vernetzen.“

Die Mitfahrzentrale versteht sich als zusätzliches Ergänzungsangebot für Regionen im Kreisgebiet, in denen eine ausreichende ÖPNV-Versorgung nicht finanzierbar ist.

Wichtig ist uns Piraten, dass sich neben den normalen öffentlichen Personen-Nahverkehr auch zukünftige Mobilitätsangebote – wie beispielsweise Anrufsammeltaxis, Bürgerbuslinien, Carsharing-Angebote oder E-Bike-Stationen  sich möglichst leicht in die Mitfahrzentrale integrieren lassen.

Auch ein Wechsel zwischen verschiedenen Mobilitätsarten soll von der Mitfahrzentrale berücksichtigt werden.

Der alte Piratenleitspruch „Teilen ist das neue Haben“ gilt möglicherweise bald auch für die private Mobilität und das digitale „Trampen 2.0“ wird bald von vielen Menschen im Kreis Segeberg praktiziert.
Quellen:

[1] http://kreis-se.info/bi/to020.asp?TOLFDNR=15425

[2] https://www.youtube.com/watch?v=7joX3YGDRvo

 


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