Kieler Piratenfraktion: Altmann erweist dem Steuerzahlerbund einen Bärendienst

Zu den Ausführungen des Präsidenten des Steuerzahlerbundes, Aloys Altmann über das Zentralbad sagt Ratsherr Marcel Schmidt, baupolitischer Sprecher der Ratsfraktion PIRATEN:

„Allein die Tatsache, dass das Projekt Zentralbad im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes aufgeführt wird, dürfte die Bürgerinnen und Bürger über die Seriosität des Schwarzbuches nachdenklich stimmen. Den Kindern, die in einer Landeshauptstadt an der Ostsee wohnen, das Schwimmen beibringen zu wollen, ist in den Augen der Piratenfraktion keine Verschwendung von Steuergeld.

Darüber hinaus ist die Kritik am Freizeitbereich nicht angemessen. Das Zentralbad liegt an der Nahtstelle von West- und Ostufer und ist ausdrücklich als Begegnungsstätte gedacht. Hier soll Kieler Bürgern vom West- und Ostufer die Möglichkeit gegeben werden, gemeinsam Zeit zu verbringen. Der Steuerzahlerbund blendet soziale und integrative Aspekte in seiner Analyse vollkommen aus. Das ist entlarvend für diese Interessenvertretung.

Weiterhin ist es falsch, wenn der Steuerzahlerbund den Anschein erweckt, hier würde zusätzliches Geld ausgegeben. Das Gegenteil ist der Fall. Durch die für einige Stadtteile schmerzhafte Schließung von kleineren und älteren Bädern spart Kiel auf Dauer sogar Geld ein.

Der Hubboden wird von den Piraten begrüßt. Barrierefreiheit ist eine Investition in die Zukunft und die Nutzungsmöglichkeiten des Bades werden dadurch erheblich erweitert. Mit der Aufnahme des Zentralbades in das Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes erweist Aloys Altmann dieser wichtigen Institution zur Aufdeckung von Steuergeldverschwendung leider einen Bärendienst, der zur Folge hat, dass die Glaubwürdigkeit des Steuerzahlerbundes leidet.“


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