Angebliche Rettung des Schulstandortes Schafstedt

Dithmarscher Piraten äußern Skepsis zur Entscheidung des Bildungsministeriums
 
Das Kieler Bildungsministerium hat am 13.03.2013  mitgeteilt, dass der Schulstandort Schafstedt erhalten bleibt und dass auch in diesem Sommer dort eingeschult wird.
Die Dithmarscher Piraten stehen dieser augenscheinlich positiven Entwicklung mit großer Skepsis gegenüber.
Was als Rettung des Schulstandortes propagiert wird, ist bei genauerem Betrachten lediglich ein Spiel auf Zeit. Der Verdacht, die Eltern in lediglich in Sicherheit wiegen zu wollen liegt nahe.
Dazu Axel Sieck, Pressesprecher der Dithmarscher Piraten: Wir Fordern ein  Moratorium bis das neue Schulgesetz erlassen ist und darüber hinaus eine Flexibilisierung der Mindestgrößenverordnung. Wenn die Mindestanzahl der Schüler nur vorübergehend unterschritten wird, sollten Schulstandorte nicht voreilig geschlossen werden dürfen. Wir werden die Entwicklung sehr genau im Auge behalten und weiterhin beobachten. 
Sowohl der Bildungsbeauftragte der Piraten im Landtag, Sven Krummbeck als auch Frank Burkhard vom Landesvorstand der Piratenpartei-SH stehen im ständigen Dialog mit dem Netzwerk der Dorfschulen, unterstützen den Verein tatkräftig.
Der demografische Wandel, der als Argument für die Schulschließungen im Land als Argument angeführt wird, ist reine Augenwischerei. Gerade die Schulschließungen setzen diesen Wandel in Kraft. Wenn dieser demografische Wandel aufgehalten werden soll, dann muss die Politik ein Zeichen setzen und mit dem Erhalt der Schulen dieser Entwicklung entschlossen entgegentreten.
Wir Piraten werden uns dafür einsetzen die Lebensadern der ländlichen Räume zu erhalten. Kinder sind unsere Zukunft, Bildung ein Grundrecht, und der Erhalt der dörflichen Gemeinschaft ein Muss für ein gutes Zusammenleben.

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