Bohrpläne in der Ostsee gestoppt – Jetzt muss Fracking verboten werden!

Fracking

Fracking endgültig stoppen

Der Erdölkonzern Dea hat entschieden, seine Pläne zur Wiederinbetriebnahme der Ölförderung in der Ostsee bei Schwedeneck aufzugeben und die von Umweltminister Habeck erteilte Bewilligung für Fracking aufzugeben. Dazu der Spitzenkandidat der PIRATEN, Dr. Patrick Breyer:

Dr. Patrick Breyer, Listenplatz 1

Dr. Patrick Breyer, Listenplatz 1

“Dieser überfällige Schritt ist ein Riesenerfolg für den zivilgesellschaftlichen und politischen Widerstand gegen riskante Bohrpläne im Land. Tausende von Menschen hatten dafür gekämpft. Doch Umweltminister Robert Habeck handelt nur halbherzig:

Warum hat er den Bohrplänen der DEA im Nationalpark Wattenmeer bis heute keine Absage erteilt?

Und warum blockiert er die von der Volksinitiative zum Schutz des Wassers geforderte Offenlegung von Bohrplänen und ein Fracking-Verbot für Schleswig-Holstein? Fracking droht riskante Ölbohrungen in Zukunft wieder wirtschaftlich zu machen – besonders wenn das europäisch-kanadische Konzernabkommen CETA kommen sollte. Umweltminister Habeck hält außerdem bis heute die Geschäftsinteressen der Wirtschaft für wichtiger als das Transparenzinteresse der Öffentlichkeit. Wir Piraten werden nicht nachlassen, gegen diese Geheimhaltung und umweltschädliche Ölförderung zu kämpfen.

Bei der Erdölförderung in Schleswig-Holstein hat es schon 100 gemeldete Unfälle gegeben; die Altlasten aus Bohrschlammgruben sind bis heute ungeklärt. Wenn der grüne Umweltminister Habeck trotzdem von ‘vergleichsweise umweltverträglichen Formen der Erdölförderung’ spricht und die grüne Finanzministerin Heinold weiter mitverdienen will, ist das unverantwortlich für Umwelt und Wasser.”

Hintergrund: Die PIRATEN enthüllten erst kürzlich, dass über das gesamte Land ehemalige Bohrschlammgruben verstreut sind. Auch nach Jahren kann eine Gefahr für unser Wasser nicht ausgeschlossen werden.