Gehört Gott in die Verfassung?

Bild: Tobias M. Eckrich

PIRATEN fragen die Bürger

Am Freitag dieser Woche entscheidet der schleswig-holsteinische Landtag über drei Vorschläge zur Änderung der Präambel (Vorwort) zur Landesverfassung. Wenn es nach einer Reihe von Abgeordneten geht, soll erstmals in der Geschichte des Landes der „Glaube an Gott“ oder das „religiöse Erbe Europas“ Einzug in die Landesverfassung halten. Bisher gilt diese „auf der Grundlage der unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte als Fundament jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit“.

Wir PIRATEN haben Bürger nach ihrer Meinung gefragt – und erhielten klare Antworten.

 


Kommentare

3 Kommentare zu Gehört Gott in die Verfassung?

  1. Jano schrieb am

    In Studien bzw. Umfragen ist es übrigens üblich, die Daten aus Datenschutzgründen zu anonymisieren.

    Zudem handelt es sich hier nicht um eine randomisierte Stichprobe, also sind die Ergebnisse auch nicht generalisierbar. Die Interviews sind zudem unstandardisiert, wodurch nicht gewährleistet ist, dass der Interviewer hier keine Versuchsleitererwartungseffekte erzeugt hat.

    Es handelt sich m.E. nicht um klare Antworten, denn dafür bräuchte man standardisierte, vergleichbare Interviews.

    Die Bürger wurden zudem auch nicht zu den drei Vorschlägen, die im Landtag diskutiert werden, mit konkreten quantitativen Antworten befragt, was im Sinne der Basisdemokratie anhand systemischem Konsensieren eine wesentlich sinnvollere und progressivere Aktion gewesen wäre.

    • Sven schrieb am

      Moin Jano,

      natürlich ist das keine repräsentative Meinungsumfrage. Dafür reicht übrigens schon die Anzahl nicht aus.

      Es sind Gespräche mit den Bürgern, um die Stimmung einzufangen, sich deren Meinung anzuhören. Einfach mit Menschen über dieses Thema reden – nicht mehr und nicht weniger.

      Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube zu diesem Thema hatte die Fraktion sogar eine repräsentative Meinungsumfrage in Auftrag gegeben.

      VG
      Sven

  2. Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des NDR befürworten 55 Prozent der Befragten die Entscheidung des Landtages im Jahr 2014, keinen Gottesbezug in die Landesverfassung aufzunehmen. 31 Prozent gaben in der repräsentativen Umfrage an, diese Entscheidung nicht gut zu finden.

    https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/NDR-Umfrage-in-Schleswig-Holstein-Jeder-Zweite-mit-der-Arbeit-der-Landesregierung-unzufrieden-,pressemeldungndr14950.html

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