Was wir noch zu sagen haben…

Europawahl 2014

Liebe Wähler der Piraten, wir danken Euch herzlich dafür, dass Ihr mit Eurer Stimme ein Zeichen für unsere Themen gesetzt habt!

Es gehört Überzeugung und viel Vertrauen dazu, trotz schlechter Umfragen und holpriger Vergangenheit für eine Partei zu stimmen, die vertritt, was einem wichtig ist. Wir wissen das zu schätzen und werden deshalb alles daran setzen, uns zukünftig besser aufzustellen – ohne dabei zu vergessen, warum wir das alles überhaupt machen und warum wir Piraten geworden sind. Wir bleiben dran und versprechen, unbequem zu bleiben.

Rausgekommen sind bundesweite 2,2 Prozent! Weniger als gewünscht und erhofft. Aber immerhin ein kleiner Zuwachs im Vergleich zur letzten Bundestagswahl. Bedenkt man die höllische Berg- und Talfahrt, die wir Piraten seit dem ersten Hype in Berlin hinter uns gebracht haben, kann man wohl festhalten: Dies ist ein ehrliches Ergebnis.

Natürlich gilt unser Dank auch allen Helfern und Unterstützern, die im Wahlkampf und auch sonst ihre Freizeit mit verschiedensten Tätigkeiten für die Piraten verbringen und sich von nichts demotivieren lassen. Ihr seid toll!

Und da „nach der Wahl“ ja auch gleichzeitig „vor der Wahl“ ist, bitten wir weiterhin um Eure kritische Begleitung auf dem Weg ins Europawahljahr 2014. Bestimmt können wir bis dahin noch einige der Wolken, die bisher gestört haben, vom Himmel fegen.


Kommentare

4 Kommentare zu Was wir noch zu sagen haben…

  1. Alexander schrieb am

    So ist es! Segel setzen und die Piraten in den Wind drehen, Kurs setzen, alle an Deck!

  2. Peter Wiedenhöft schrieb am

    Durchhalten bitte, aller Anfang ist schwer. Es gibt zuviele Menschen ohne Lobby auf dieser Welt, die eine Stimme brauchen und auf Menschen wie Euch hoffen.

  3. gerog korsten schrieb am

    Wow,
    ich vermisse genau das „unbequem bleiben“.
    Über 4 Jahre habe ich für mehr Bürgerrechte gekämpft um dann festzustellen, das auch hier überwiegend nur Postenjäger unterwegs sind, die keine Ahnung vom eigentlichen Problem haben.
    Ihr habt doch jetzt festgestellt, das es deutlich schlimmer ist als UvdL je mit den Stoppschildern gefordert hat. Eine Glanzvorlage vor der Wahl. Nichts wurde eskaliert. Ich bin enttäuscht.
    Es hilft wirklich nur noch Selbstschutz, denn die Piraten sind hier nicht wirklich hilfreich.

  4. Landpirat schrieb am

    @gerog korsten: Ich kenne die Piraten in Schleswig-Holstein sehr gut und bestreite deshalb Deine Aussage, sie wären überwiegend „Postenjäger“. Ganz im Gegenteil – sie sind überwiegend Leute, die ihre gesamte Freizeit für die Ziele der Partei opfern, ohne dafür etwas zu bekommen. Wer allerdings erwartet, dass in einer Partei nur Leute mit „perfektem“ Charakter zusammenkommen, denkt naiv. Das gibt es nicht. Nirgends. Weil Menschen sind, wie sie sind. Ich behaupte aber, dass der Durchsatz an „schlechten Charakteren“ (wie auch immer man die definieren sollte) bei den Piraten wesentlich geringer ist, als im Rest der Politik.

    Was die Überwachungsskandale angeht: Die Piraten haben im ganzen Land zu Infoveranstaltungen eingeladen, haben zahllose Demos organisiert oder mitorganisiert, haben zahllose Kommentare in Form von Artikeln, offenen Briefen und Pressemitteilungen herausgebracht (von denen letztere praktisch nie übernommen wurden), haben Klagen eingereicht, haben Infostände gemacht und waren auch online immer und überall präsent zu dem Thema. Was hätten sie als kleine Partei, die fast ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern besteht, noch machen sollen? Wie lautet Deine Empfehlung? Das Problem ist, dass die Leute in der Mehrheit glauben, dass sie „nichts zu verbergen haben“ und dass es ja „für die gute Sache gegen den Terror“ geht.

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