Zitat aus dem Kontext gerissen – Piratenpartei Schleswig-Holstein kritisiert unfairen Angriff von Rot/Grün

Eine Erklärung zu Fairness, so fing der Wahlkampf der etablierten Partei an. Schon damals war uns PIRATEN klar, dass dies nicht mehr als ein Lippenbekenntnis sein würde. Nun sind es ausgerechnet die Grünen, die undiffenziert und aus dem Zusammenhang heraus einen schmutzigen Wahlkampf als letzten Rettungsanker für eine rot-grüne Mehrheit im Landtag auf den Weg bringen.

So wurde ein Direktkandidat aus Lübeck aus dem Kontext heraus gelöst zitiert und die Behauptung aufgestellt, es würde sich bei seiner Äußerung zu der geplanten Verdopplung der staatlichen Zuwendung an den Zentralrat der Juden um eine antisemitische Äußerung handeln.

Tatsächlich vertritt Herr Vandersee die Einschätzung, dass es keinerlei staatliche Zuschüsse für irgendwelche Religionsgemeinschaften oder Glaubensvertreter geben sollte. Seine Äußerungen spiegeln also seine Haltung gegen das enge Verhältnis von Religion und Staat wider. Dieser Gesamtkontext lässt sich problemlos auf der Facebook-Seite (hier hatte die Äußerung ihren Ursprung) nachvollziehen.

„Der einzig kritikwürdige Punkt an seiner Äußerung ist die fehlende Auseinandersetzung mit unserer historischen Verantwortung,“ so Wolfgang Dudda, Listenkandidat der Schleswig-Holsteinischen PIRATEN.

„Es ist außerdem einfach traurig zu sehen, wie sehr die Grünen inzwischen die Methoden der etablierten Parteien nutzen und genauso mit Dreck werfen, wie sie vor nicht allzu langer Zeit selbst noch kritisiert hatten.“

Die PIRATEN stehen heute abend in Lübeck im LAN-Zentrum ab 19:00 Uhr auf einem außerordentlichen Stammtisch rund um das Thema Rechtsextremismus für Fragen zur Verfügung.