PIRATEN sprechen sich gegen Aprilscherze aus

In einer Last-Minute-Aktion haben die schleswig-holsteinischen PIRATEN gestern einen weiteren Programmpunkt in ihr Wahlprogramm aufgenommen: Wegen ihres großen volkswirtschaftlichen Schadens sprechen sie sich gegen die Tradition des Aprilscherzes aus.

Jedes Jahr am 1. April begeben sich landesweit tausende Arbeitnehmer während ihrer Arbeitszeit im „World-Wide-Web“ auf die Suche nach Aprilscherzen und fügen der Wirtschaft dadurch enorme finanzielle Schäden zu. Diesen Zustand wollen die PIRATEN nicht länger dulden.

„Ein Verbot von Aprilscherzen birgt ein enormes Sparpotential, das die Politik nicht länger ignorieren kann. Wir wollen die Arbeitgeber verpflichten, einen Teil der eingesparten Mittel in soziale Programme wie die Anschlussverwendung ehemaliger FDP-Mitglieder oder einen Ehrensold-Fonds für gestrauchelte Bundespräsidenten einfließen zu lassen“, erklärte Wolfgang Dudda, Listenkandidat der Piratenpartei Schleswig-Holstein.

Torsten Krahn, Pressesprecher, ergänzte: „Da wir alle ehrenamtlich arbeiten, sind wir besonders stolz, dass wir diesen wichtigen Punkt noch kurzfristig in unser Programm aufnehmen konnten. Den Vorschlag, diese Gelder in Bildung zu investieren, haben wir jedoch fallen lassen, da solche Projekte allgemein als unfinanzierbar gelten.“