Bahnchaos 2.0 Sylt für 9-16 Tage abgeschnitten

Die DB plant ab dem 1. November 2019 im Abschnitt Klanxbüll – Niebüll umfassend zu sanieren.
Variante 1:
Vollsperrung der Strecke während einer Dauer von 9 Tagen, beginnend an einem Freitag ab Betriebsschluss bis zu einem neuerlichen Betriebsbeginn am übernächsten Montag.
Variante 2:
Vollsperrung der Strecke an sechs aufeinander folgenden Wochenenden, nach Abfahrt des letzten Autozuges am Freitag bis zum Betriebsbeginn des ersten Autozuges am darauf folgenden Montag.

Mit der Ankündigung der Bahn die Insel Sylt für 9 bis 16 Tage vollständig von Autozug- und Fernverkehr abzuschneiden wird eines klar: „Eine ernsthafte Prüfung des 2-gleisigen Ausbaus der Marschbahn war nie geplant. Das ist ein billiges Wahlkampfgeschenk von Dobrindt an seinen CDU Kollegen Ingbert Liebing.“
Die Bundesregierung träumt von Baudenkmälern wie Belt-Tunnel und Stuttgart 21 während im Rest des Landes nicht mal die Basis für einen zeitgemäßen Bahnverkehr zur Verfügung steht.
Aber auch die Landesregierung scheint keinerlei Interesse an der Westküste zu haben. An der Ostsee plant Sie schon die Elektrifizierung von Autobahnen während die Westküste immer weiter abgeschnitten wird.
Dazu Christian Thiessen, Piratenpartei

„Ich fordere den umgehenden Baubeginn des 2. Gleises zwischen Niebüll und Klanxbüll. Danach kann das bestehende Gleis ohne wochenlange Vollsperrung saniert werden.
Ich fordre einen Verbindlichen Aktionsplan für die Marschbahn mit dem Ziel zunächst mal die Fahrzeiten von 1975 (HH-Sylt 2:18) wieder herzustellen.
Langfristig muss die Strecke so modernisiert werden das im Fernverkehr Fahrzeiten zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Westerland von unter 2 Stunden möglich werden.“

Aus Kieler Sicht mag das komisch klingen aber es gibt auch noch ein Schleswig-Holstein jenseits der A7.


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