Challenge accepted

Sylter Rundschau vom 24.09.2015:

Wird das Fünf-Städte-Heim bereits ab November zu einer weiteren Flüchtlingsunterkunft auf Sylt? Wenn es nach den Plänen der Betreiber geht, ja. Andrea Hansen, Geschäftsführerin des Schullandheims und Bürgermeisterin von Uetersen, hat Pläne bestätigt, den Gebäudekomplex im Hörnumer Norden außerhalb der Saison, wenn das Heim eigentlich geschlossen wäre, für die Unterbringung von bis zu 300 Flüchtlingen aus dem Landkreis Pinneberg zu nutzen. Allerdings würden erst kommende Woche Gespräche mit allen beteiligten Bürgermeistern geführt, um den tatsächlichen Bedarf zu klären. „Es geht darum, einen zeitlichen Puffer zu schaffen – für den Fall, dass mehr Wohnraum gebraucht wird. Bevor wir Turnhallen dafür nutzen müssen, wäre Sylt eine Alternative.“ Es gehe aber nur um Notsituationen, wenn Flüchtlinge im Kreis nicht mehr untergebracht werden könnten.

Dazu Christian Thiessen, Gemeindevertreter in der Gemeinde Sylt:

Frau Hansen hat eigentlich alles gesagt: „Bevor wir Turnhallen dafür nutzen müssen … „ Ich ergänze mal: „oder sogar Zelte werden wir alles tun um den Menschen ein Mindestmaß an Privatsphäre und menschenwürdigen Unterkunft zu ermöglichen“.
Wir werden die Herausforderung annehmen und jeden hier willkommen heißen. Wenn der Kreis Pinneberg Mitarbeiter abstellt die zusammen mit unserer Koordinatorin auch die Ehrenamtliche Hilfe konzentriert wird das funktionieren. Nach dem Krieg waren mehr Flüchtlinge auf Sylt. Gut ist das wir relativ früh informiert werden. Das funktioniert wenn jeder von uns das einbringt was er kann.

Willkommen auf Sylt.
Welcome to Sylt

Hörnunm


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