Ein Lichtblick für Preetz?

Mobilität ist Lebensqualität

Für die PIRATEN steht der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und damit die Anbindung und Versorgung von strukturschwachen Gebieten stets im Vordergund.

Die Fahrplanänderungen von Nah-SH für 2018 und die damit einhergehenden Änderungen der Anbindung der Städte Preetz, Ascheberg und Plön an die Verbindungsachse Kiel-Lübeck riefen bei den Einwohnern der gesamten Region Bestürzung und Proteste hervor.

Preetz als größte Stadt im Kreis Plön  sollte die halbstündige Verbindung in die Kreishauptstadt Plön und damit auch nach Lübeck verlieren -ebenso wie Plön die schnelle Anbindung  an Preetz.
Hintergrund der Planungen bei Nah-SH war der Wunsch, die Fahrzeit zwischen Kiel und Lübeck auf unter eine Stunde Fahrtdauer zu drücken.

Gemeinsam mit den Verwaltungen von Plön,  Ascheberg und Preetz legten die Verwaltungsführenden Einspruch gegen die Pläne ein und forderten ein unabhängiges Gutachten über die Sinnhaftigkeit der Änderungen am bestehenden Fahrplan.

Dieses Gutachten wurde am 03.06.2015 in Kiel der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Pläne von Nah-SH werden in seinem Gutachten wegen fehlender Wirtschaftlichkeit, hoher Kosten an Personal und Material und mangelndem Umweltschutz in Frage gestellt.

Gleichzeitig wurden vom Gutachter eine Reihe von Vorschlägen gemacht.

Tenor der Vorschläge ist immer die Beibehaltung von einer zumindest halbstündigen Anbindung von Preetz in beide Richtungen.

Weiterhin sehen einige Konzepte die Anbindung des Gewerbegebietes „Ostseepark Schwentinetal“ mit einem eigenen Bahnhof vor.

Im Ausschuss Hoch-Tief der Stadt Preetz erfolgte am selben Tag nach einer kurzen Vorstellung der wichtigsten Punkte durch den Bürgermeister eine kurze Aussprache, in welcher die Konzepte gelobt und im Hinblick auf die Zukunft der Stadt und der Region beleuchtet wurden.
Die Fraktionen werden die Konzepte nun eingehender prüfen und auch interfraktionell diskutieren.
Bei der Prüfung stehen vor allem die weiterführenden Anbindungen, also der Busverkehr im Fokus der Aufmerksamkeit, aber auch die Schaffung der besonderen Voraussetzungen in Preetz. Hier wurden der Bau eines Ausweichgleises inklusive Weichen für die langsame Verbindung in Preetz genannt.
Am Ende soll dann eine Entscheidung der betroffenen Kreise für ein Konzept sehen.
Diese wird an Nah-SH übergeben und dann soll, in der Folge, im Verkehrsministerium eine endgültige Entscheidung getroffen werden.

Wir Piraten im Kreis Plön unterstützen die vorgestellten Konzepte und werden uns aktiv an der Diskussion beteiligen. Für uns stehen nicht unbedingt die zu erwartenden Kosten im Vordergrund, sondern eher die Verbesserung der Mobilität in der Region und die Zukunftsfähigkeit des Konzeptes.

Autor: Christoph Hinrichs


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