Jungen Piraten – JuPi

JuPi_signetMoin!

Wir sind die Jungen Piraten Schleswig-Holstein und hier im Wiki findest du einiges an Informationen über uns.

Du bist jung, aus Schleswig-Holstein und interessierst dich für die Jungen Piraten? Dann schau doch mal bei einem unserer Treffen vorbei!

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Ehr­li­ches Enga­ge­ment von Jugend­li­chen – das ist es, was die Poli­tik braucht!

Wir, die Jun­gen Pira­ten, sind die unab­hän­gige Jugend­or­ga­ni­sa­tion der Pira­ten­par­tei Deutsch­land. Wir set­zen uns für freie Bil­dung, Stär­kung der Bür­ger*innen– und Men­schen­rechte sowie die freie Selbst­be­stim­mung aller Men­schen ein. Die Jun­gen Pira­ten för­dern und unter­stüt­zen Jugend­li­che, die sich poli­tisch enga­gie­ren, wei­ter­bil­den und wei­ter­ent­wi­ckeln wollen.

Obwohl wir eng mit der Pira­ten­par­tei zusam­men­ar­bei­ten, sind wir the­ma­tisch nicht an diese gebun­den und ver­tre­ten unsere eige­nen Stand­punkte auch gegen­über der Par­tei – ins­be­son­dere, wenn unsere Posi­tio­nen von der ihren abwei­chen. Wir kön­nen die Sicht­weise der Pira­ten­par­tei auf The­men, die vor allem Jugend­li­che betref­fen, wie zum Bei­spiel Bil­dung oder Jugend­schutz, mit­be­stim­men, ohne ein Teil der Pira­ten­par­tei zu sein.

Als eigen­stän­di­ger, ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein haben wir die Chance, uns selbst zu orga­ni­sie­ren, zu ler­nen, wie man sinn­voll mit Res­sour­cen umgeht und kon­struk­tiv an Pro­jek­ten arbeitet.

Die Jun­gen Pira­ten zeich­nen sich dadurch aus, dass trotz sehr unter­schied­li­cher Men­schen, die auf­ein­an­der tref­fen, eine ähnli­che Denk­weise gemein­sam zu glei­chen Zie­len verbindet.

Selbst­ver­ständ­lich kommt der Spaß bei uns nicht zu kurz: Durch regel­mä­ßige gemein­schaft­li­che Aktio­nen wird der Zusam­men­halt gestärkt und es wer­den soziale Kon­takte geknüpft und gepflegt.

Das Grund­prin­zip der Jun­gen Pira­ten ist die Tole­ranz gegen­über Ande­ren. Es wer­den alle so ange­nom­men, wie sie sind – mit sämt­li­chen Ecken und Kan­ten. Denn wir sind nicht für eine uni­forme Gesell­schaft, son­dern wol­len freie, unab­hän­gige, auf­ge­klärte, tole­rante und enga­gierte Jugend­li­che för­dern und unter­stüt­zen. Diese kön­nen in uns fin­den, was sie suchen, und die Jun­gen Pira­ten zu dem machen, was sie sind. Wir haben keine Quo­ten in Bezug auf Her­kunft, Reli­gion, sexu­elle Ori­en­tie­rung, Geschlecht, Behin­de­rung, Alter oder Beruf. Die Ein­ord­nung anhand sol­cher Merk­male ist ein Grund, aus dem Ungleich­be­hand­lung ent­ste­hen kann.

Da jedoch Dis­kri­mi­nie­rung all­ge­gen­wär­tig ist, reicht es nicht, sich eine tole­rante Gesell­schaft zu wün­schen. Wenn wir dis­kri­mi­nie­rende Hand­lun­gen oder Struk­tu­ren erken­nen, schauen wir nicht weg. Wir stel­len uns dem in den Weg und ver­än­dern diese inak­zep­ta­blen Ver­hält­nisse. Wir kämp­fen für eine tole­rante Gesell­schaft, in der alle ihren Platz haben.

Daher unter­stüt­zen und nut­zen wir Rege­lun­gen, die das Ziel ver­fol­gen, Dis­kri­mi­nie­rung abzu­bauen und die Gleich­stel­lung von allen Men­schen zu för­dern, ohne dabei andere Per­so­nen­grup­pen zu benach­tei­li­gen und/oder die Dis­kri­mi­nie­rung von ande­ren Per­so­nen­grup­pen zu ermög­li­chen. Bei uns sind alle will­kom­men, die Spaß an Poli­tik und Lust haben, etwas zu verändern.

Für uns ist es wich­tig, Jugend­li­che für Poli­tik zu begeis­tern und ihnen zu zei­gen, dass die Ent­schei­dun­gen, die getrof­fen wer­den, auch ihr eige­nes Leben betref­fen. Uns ist bewusst, dass wir etwas ver­än­dern kön­nen und wir set­zen uns zum Ziel, aktu­el­len sowie künf­ti­gen Macht­miss­brauch zu verhindern.

Bei uns ist es für alle ein­fach, Fuß zu fas­sen. Da uns poli­ti­sches Enga­ge­ment von Jugend­li­chen wich­tig ist, kön­nen alle etwas zum Erfolg und zur Wei­ter­ent­wick­lung der Jun­gen Pira­ten bei­tra­gen. Frei nach dem Motto: „Du willst etwas ändern? Dann mach es! Du hast eine Idee? Dann setze sie um!“ – denn auch ohne Vor­stands­pos­ten kannst Du die Per­son sein, die alles ändert.

Ein wei­te­rer Punkt, der uns am Her­zen liegt, ist die Arbeit an einer auf­ge­klär­ten und medi­en­kom­pe­ten­ten Gesell­schaft: Auf­ge­klärte Eltern, die ihren Kin­dern und neuen Tech­no­lo­gien gegen­über offen sind und diese för­dern, sowie auf­ge­klärte Jugend­li­che, die nicht jedes Detail ihres Lebens unre­flek­tiert in einem sozia­len Netz­werk für die All­ge­mein­heit preis­ge­ben und sich der Mög­lich­kei­ten und Gefah­ren der neuen Medien bewusst sind. Keine Hetz­jag­den auf Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen und halt­lose Ver­bots­for­de­run­gen sel­bi­ger, die zudem jeg­li­cher wis­sen­schaft­li­cher Grund­lage entbehren.

Doch möch­ten wir nicht nur im Inter­net Prä­senz zei­gen. Wir wol­len als junge Men­schen auf­tre­ten, die sich bei The­men enga­gie­ren, die unsere Gene­ra­tion wirk­lich bewe­gen. Seien es Stu­di­en­ge­büh­ren, der zuneh­mende Über­wa­chungs­wahn oder Poli­zei­ge­walt. Außer­dem wol­len wir errei­chen, dass auch die Jugend­li­chen und ihre Inter­es­sen von unse­rer Gesell­schaft und der Poli­tik ernst genom­men und nicht nur müde belä­chelt wer­den. Denn wir sind die Zukunft – wir wer­den das über­neh­men, was jetzt auf­ge­baut wird; unsere Stimme muss gehört werden.

Wir for­dern eine Gesell­schaft, in der sich alle nach ihren Wün­schen und Vor­stel­lun­gen unab­hän­gig von den Gepflo­gen­hei­ten ande­rer Leute frei ent­fal­ten kön­nen, solange sie dabei diese Mög­lich­kei­ten Ande­ren in glei­cher Weise gewäh­ren und ihre Rechte ach­ten. Auf die­ser Grund­lage sol­len alle unsere Hand­lun­gen basie­ren. Bevor­mun­dung durch den Staat und seine Organe in Ange­le­gen­hei­ten, die die Frei­heit Drit­ter nicht ein­schrän­ken, leh­nen wir ab. Lei­der sehen wir aktu­ell in der Poli­tik eine besorg­nis­er­re­gende Ent­wick­lung weg von die­ser Maxime, die es auf­zu­hal­ten gilt.

Und genau des­we­gen neh­men wir nicht alles hin, was uns von den eta­blier­ten Par­teien dik­tiert wird. Denn wenn wir etwas sagen, dann mei­nen wir es auch so – JuPis füh­len sich der Ehr­lich­keit und ihrem Gewis­sen gegen­über ver­pflich­tet. Egal, ob dies durch ein Gesetz geför­dert wird oder nicht.

Unser Enga­ge­ment liegt auch außer­halb der Berei­che, in denen viele andere Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen aktiv sind. Wir sind nicht nur auf diver­sen Demons­tra­tio­nen, Mes­sen oder ande­ren Ver­an­stal­tun­gen ver­tre­ten, son­dern machen auch vor The­men, die in der Gesell­schaft anecken – von Gaming-Kultur bis Dro­gen­po­li­tik – nicht Halt. Wir sind nicht auf Stim­men­fang, wir ver­tre­ten unsere Inter­es­sen, die Inter­es­sen jun­ger Menschen.

Zu unse­rer Mei­nung ste­hen wir und ver­tre­ten sie auch dann, wenn der Groß­teil der Gesell­schaft diese nicht teilt. Wir sind stets bemüht, uns wei­ter­zu­bil­den, unse­ren Hori­zont zu erwei­tern und neue Erfah­run­gen in unsere Welt­sicht zu inte­grie­ren oder diese ent­spre­chend zu ver­än­dern. Denn diese ist nicht in Stein gemei­ßelt, son­dern stets auf dem Prüf­stand gegen­über der Rea­li­tät. Wir hän­gen kei­ner Idee an, bloß weil es »schon immer so war«. Gleich­zei­tig leh­nen wir aber auch nichts allein des­we­gen ab, weil es von Men­schen mit ansons­ten anders gela­ger­ten Ansich­ten vor­ge­schla­gen wird.

In einer freien Welt zu leben heißt vor allem auch, Ver­ant­wor­tung für sich selbst und das eigene Han­deln zu über­neh­men, anstatt diese auf den Staat oder einen ande­ren Vor­mund abzu­wäl­zen. Beson­ders hier wol­len wir mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen und bewei­sen, dass es weder Andro­hung von Strafe noch sons­ti­ger Ein­schrän­kun­gen der per­sön­li­chen Ent­fal­tungs­frei­heit bedarf, um sich gewis­sen­haft zu verhalten.

Wir den­ken gerne uto­pisch, unsere Ziele sind jedoch klar:
So viel Frei­heit wie mög­lich, Chan­cen­gleich­heit, freies Den­ken, Frei­heit von Zen­sur, Gleich­be­rech­ti­gung, Daten­schutz, Pri­vat­sphäre, Trans­pa­renz des Staats, Erhalt und Stär­kung der Bür­ger*innen-, Men­schen– und Grund­rechte und eine Gesell­schaft, die eine auf­ge­weckte und intel­li­gente Jugend mög­lich macht.