Sitzung des Polizeibeirats – Pressemitteilung

Innere Sicherheit geht anders!

Wer bei der Sitzung des Polizeibeirats des Kreises Steinburg am 28.01.2015 im Historischen Kreistagssaal bei der Beantwortung der Fragen aus der Politik und Verwaltung an die Polizeidirektion Itzehoe zwischen den Zeilen lesen konnte, dem wurde eines klar: Die Politik der ewigen Stellenstreichung bei der Polizei durch die Landesregierung in Kiel hat für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Steinburg gravierende Folgen. Die Innere Sicherheit kann quasi nicht mehr flächendeckend gewährleistet werden. Dazu die Fraktionsvorsitzende der Piraten, Ilona Adamski: „Es konnte sich doch jeder halbwegs denkende Mensch an fünf Fingern abzählen, dass die Schließung der ländlichen Polizeistationen im Kreis Steinburg nicht ohne Folgen bleiben würde. Die von der Landesregierung zugesagten Reaktionszeiten im Ernstfall von unter 10 Minuten bis zum Eintreffen der Polizei können unter diesen Bedingungen kaum gehalten werden. Eigentlich müsste man den Menschen, die auf dem Land wohnen, raten, bei wirklicher Bedrohung jeglicher Art lieber gleich direkt die örtliche Feuerwehr zu rufen. Die kommt wenigstens noch zeitnah.“ Ergänzend dazu Hauptausschussmitglied Dr. Siegfried Hansen: „Zunächst einmal möchten wir uns bei allen Polizeibeamten/innen des Kreises Steinburg ganz herzlich bedanken. Sie arbeiten mittlerweile unter deutlich erschwerten Bedingungen und tun alles nur menschenmögliche, um für die Bevölkerung da zu sein. Wir müssen aber auch ehrlich gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern sein und klar und deutlich formulieren, dass die Grenze des noch Zumutbaren überschritten ist. Wir Piraten fordern die Landesregierung auf, endlich Schluss zu machen mit dem Ausverkauf des ländlichen Raums. Unsere Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf Schutz ihres Eigentums und ihrer Privatsphäre vor kriminellen Machenschaften. Sie müssen sich darauf verlassen dürfen, dass bei Gefahr im Verzug die Polizei zeitnah zur Stelle ist. Dieses ist nur durch den Einsatz von deutlich mehr Personal zu gewährleisten. Innenminister Studt, die Lage ist ernst, handeln Sie endlich!“

Veröffentlich wurde diese Pressemitteilung in der Norddeutschen Rundschau vom 05.02.2015 unter dem Titel „Piraten: Bei zu wenig Polizei lieber die Feuerwehr rufen“. Weiterführende Artikel zu diesem Thema findet man ebenfalls in der Norddeutschen Rundschau, u.a. in der vom 03.02.2015 unter „Innere Sicherheit: Polizei will auch künftig präsent sein“.


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