Volksinitiative zum Schutz des Wassers vor Fracking und Ölförderung startet

Volksinitiative zum Schutz des Wassers

Lebensgrundlage sichern

Die gestartete Volksinitiative zum Schutz des Wassers will ein Verbot von Fracking in Schleswig-Holstein, die Haftung von Ölkonzernen für Schäden und ein Ende der Geheimhaltung von Bohrplänen durchsetzen. Getragen wird die Initiative unter anderem von der Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager, der Piratenpartei Schleswig-Holstein, der Schutzstation Wattenmeer, der Bürgerinitiative „Hände Weg von Schwedeneck“ und dem BUND in Schleswig-Holstein.

Dr. Patrick Breyer, Listenplatz 1

Dr. Patrick Breyer, Listenplatz 1

„Die industriefreundliche Landesregierung verharmlost und verheimlicht die Gefahren der Ölförderung – jetzt müssen wir Bürger den Schutz unseres Wassers selbst in die Hand nehmen“, erklärt Patrick Breyer von der Piratenpartei Schleswig-Holstein. „Die DEA fördert Öl in der Nordsee und plant weitere Bohrungen, außerdem soll CETA den Weg für kanadische Ölkonzerne frei machen. Es kann jederzeit zu einer Ölkatastrophe oder zu Unfällen kommen.

Wir Piraten stehen für Mitbestimmung und Transparenz – und beides wird bei der Ölförderung mit Füßen getreten. Die Bürger sind gegen Fracking, und trotzdem stimmt Schleswig-Holsteins Landesregierung dem Berliner Fracking-Erlaubnisgesetz zu. Die Bürger wollen die Arbeitspläne der Ölkonzerne einsehen, und trotzdem hält der grüne Energiewendeminister Dr. Habeck sie als Geschäftsgeheimnis geheim.

Im Landtag blockiert eine schwarz-gelb-rot-grün-blaue Mauer Abhilfe. Jetzt sind die Bürger am Zug, ein Fracking-Verbot im Norden und öffentlichen Zugang zu Bohrplänen durchzusetzen!“

Website, Aufruf und Unterschriftenformular der Volksinitiative:  http://vi-wasser.de