Geoblocking – Piraten wirken

Christian Thiessen besucht den Landtag:
Im Mai habe ich den Landtag besucht. Als Landesvorsitzender halte ich so Kontakt zu unserer Fraktion. Leider kann ich nicht bei jeder Plenarsitzung dabei sein, da diese häufig gleichzeitig mit denen der Gemeindevertretung auf Sylt stattfinden. Dort bin ich Gemeindevertreter und trete für die Ideen der Piraten vor Ort ein.
Die Debatten verfolgte ich von der Besuchertribüne aus: Meist interessiert, oft aber auch frustriert. Kommentare oder Applaus sind nicht erwünscht. Schwer wird es, wenn Abgeordnete anderer Fraktionen mich zitieren, aber wesentliche Teile weglassen oder in einen falschen Zusammenhang stellen. Man möchte sich äußern, zuweilen auch nur dazwischenrufen, darf ich aber nicht.

Heute war ich absolut zufrieden.

Christian Thiessen besucht den Landtag Im Mai habe ich den Landtag besucht. Als Landesvorsitzender halte ich so Kontakt zu unserer Fraktion.  Leider kann ich nicht bei jeder Plenarsitzung dabei sein, da diese  häufig gleichzeitig mit denen der Gemeindevertretung auf Sylt  stattfinden. Dort bin ich Gemeindevertreter und trete  für die Ideen der Piraten vor Ort ein.  Die Debatten verfolgte ich  von der Besuchertribüne aus: Meist interessiert, oft aber auch frustriert. Kommentare oder Applaus sind nicht erwünscht. Schwer wird es, wenn Abgeordnete anderer Fraktionen mich zitieren, aber wesentliche Teile weglassen oder in einen falschen Zusammenhang stellen. Man möchte sich äußern, zuweilen auch nur dazwischenrufen, darf ich aber nicht.   Heute war ich absolut zufrieden.    Die Piratenfraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag hat  die  Abschaffung von Geoblocking für Inhalte der staatlichen Fernsehsender  in Schleswig-Holstein gefordert und die Landesregierung aufgerufen,  dieses Anliegen auch auf Bundesebene zu befördern.   Ministerpräsident Albig und Europaministerin Spoorendonk wurden aufgefordert sich bei unseren dänischen Nachbarn dafür einzusetzen das Gleiche zu tun.    Wichtig ist das insbesondere für Schleswig-Holstein, weil der Schutz unserer  Minderheiten bei uns Verfassungsrang hat. Und auch Deutsche sollten in  Dänemark selbstverständlich die Tagesschau oder die Heute-Show sehen  können, genauso wie die dänische Minderheit hier die dänischen Sendungen .    Das ist allein schon notwendig um der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen gerecht zu werden.  In Deutschland ist das schon seit 1999 geltendes Recht.   Der Vorstoß der Piraten wurde von allen  Parteien begrüßt. Es wurde deutlich, dass es uns gelungen ist, ausreichendes Problembewusstsein zu schaffen. Alle Parteien waren sich einig, dass Geoblocking überhaupt nicht in unsere Zeit und nicht in unsere Region passt. Internet und Geoblocking sind zwei Begriffe, die nicht zueinander passen.   Von den Grünen und auch von der SPD wurde ausdrücklich die Arbeit von unserer Europaabgeordneten, Julia Reda, für eine Reformation des Urheberrechts gelobt. Auf Anregung  von Rasmus Andresen soll Julia Reda auch als Sachverständige bei Expertenanhörungen  eingeladen werden.   Der Antrag der Piraten wurde zur Entscheidung in den Europaausschuss und  zur Beratung in den Innen- und Rechtsausschuss überwiesen.   Piraten schaffen Problembewusstsein – Piraten sind  Experten, als solche gefragt – Piraten wirken

»Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil das Urheberrecht noch immer nicht im digitalen Zeitalter angekommen ist…«

Die Piratenfraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag hat die Abschaffung von Geoblocking für Inhalte der staatlichen Fernsehsender in Schleswig-Holstein gefordert und die Landesregierung aufgerufen, dieses Anliegen auch auf Bundesebene zu befördern.

Ministerpräsident Albig und Europaministerin Spoorendonk wurden aufgefordert sich bei unseren dänischen Nachbarn dafür einzusetzen das Gleiche zu tun.

Wichtig ist das insbesondere für Schleswig-Holstein, weil der Schutz unserer Minderheiten bei uns Verfassungsrang hat. Und auch Deutsche sollten in Dänemark selbstverständlich die Tagesschau oder die Heute-Show sehen können, genauso wie die dänische Minderheit hier die dänischen Sendungen .

Das ist allein schon notwendig um der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen gerecht zu werden. In Deutschland ist das schon seit 1999 geltendes Recht.

Der Vorstoß der Piraten wurde von allen Parteien begrüßt. Es wurde deutlich, dass es uns gelungen ist, ausreichendes Problembewusstsein zu schaffen. Alle Parteien waren sich einig, dass Geoblocking überhaupt nicht in unsere Zeit und nicht in unsere Region passt. Internet und Geoblocking sind zwei Begriffe, die nicht zueinander passen.

Von den Grünen und auch von der SPD wurde ausdrücklich die Arbeit von unserer Europaabgeordneten, Julia Reda, für eine Reformation des Urheberrechts gelobt. Auf Anregung von Rasmus Andresen soll Julia Reda auch als Sachverständige bei Expertenanhörungen eingeladen werden.

Der Antrag der Piraten wurde zur Entscheidung in den Europaausschuss und zur Beratung in den Innen- und Rechtsausschuss überwiesen.

Piraten schaffen Problembewusstsein – Piraten sind Experten, als solche gefragt – Piraten wirken